Risikolebensversicherung im demografischen Wandel
Auf eine bislang noch nicht beachtete Sichtweise auf die Risikolebensversicherung lenkt heute der Südkurier den Blick. Aufhänger ist der demografische Wandel und die neuen Familienmodelle, die sich in Deutschland immer mehr durchsetzen.
Denn die Zahl der Patchwork-Familien in Deutschland nimmt immer weiter zu. Patchwork-Familien sind all die Familien, in denen mindestens ein Kind lebt, das nicht direkter Nachkomme beider Elternteile ist. Immer dann, wenn es gemeinsame Kinder und einzelne Kinder gibt, kann es im Todesfall eines Elternteils zu großen Problemen kommen. Denn die ungerechten Vermögensaufteilungen sorgen für Spannungen zwischen Geschwistern und Halbgeschwistern und für Wirbel, den der Verstorbenen nicht gewollt hätte.
Wichtig ist es daher für Patchwork-Familien, ihren Nachlass sorgfältig zu regeln. Dies ist durch ein Testament oder einen Erbvertrag relativ einfach möglich. Hier können auch Anordnungen bezüglich Vor- und Nacherbschaft getroffen werden. Als mindestens genauso wichtig befindet der Südkurier den Abschluss einer Risikolebensversicherung. Denn diese schützt im Todesfall die zurückbleibende Familie vor dem finanziellen Fiasko. Denn häufig besteht für den Partner kein Anspruch auf Witwenrente und die Erbfolge ist nur schwer nachvollziehbar. Daher kann die Risikolebensversicherung unbürokratisch weiterhelfen. Damit später die Erbschaftssteuer nicht fällig wird, gilt es bei Abschluss der Versicherung darauf zu achten, dass Bezugsberechtigter und Versicherungsnehmer identisch sind. Der Versicherungsnehmer zahlt dann für die eigene Absicherung im Todesfall des Partners und entzieht sich der Erbschaftssteuer.
Quelle: www.suedkurier.de