Finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen

Geschrieben von Jessica Schnell am 26. Oktober 2011

Die Sterbegeldversicherung kennen viele auch heute noch von ihren Eltern oder Großeltern. Kommt also der Gedanke an den eigenen Tod auf, liegt es fast schon nahe, auch eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Experten sehen in dieser Versicherung aber ein Groschengrab. Denn in der Regel wird mehr Geld eingezahlt, als jemals wieder ausgezahlt wird. Zur Absicherung der eigenen Beerdigungskosten rät auch die Stiftung Warentest zu einer Risikolebensversicherung.

Gerade Familien sollten sich über eine Risikolebensversicherung Gedanken machen. Denn damit wird das Sterberisiko der Eltern versichert. Die Kinder und auch der überlebende Partner sind nach dem Tod finanziell abgesichert. Risikolebensversicherungen sind auch deshalb relativ günstig, weil sie meist kein Kapital aufbauen. Sie sichern also lediglich das Sterberisiko ab. Der Verzicht auf diesen Kapitalstock sorgt aber auch dafür, dass die Beiträge gering ausfallen. Lediglich die Todesfallsumme sollte gut austariert werden. Die Experten der Stiftung Warentest raten dazu, etwa das drei- bis fünffache des jährlichen Einkommens anzusetzen.

Partner können im Übrigen eine gemeinsame Risikolebensversicherung abschließen, wenn es nur darum geht, die Kinder finanziell zu sichern. Meist zahlt diese Kombiversicherung nämlich nur in einem Todesfall aus. Auch nach einer Nachversicherungsgarantie sollte man sich erkundigen, um die Versicherungssumme anpassen zu können, ohne eine weitere Gesundheitsprüfung zu überstehen. Gerade das ist nämlich im Alter wichtig.

Quelle: http://www.kinder.de/Risikolebensversicherung.5070.0.html



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