Baudarlehen über Risikolebensversicherung absichern

Geschrieben von am 3. April 2012

Die Restschuldversicherung ist im Grunde eine Risikolebensversicherung mit gleitender Versicherungssumme. Denn da die Schulden im Laufe der Zeit geringer werden, wird bei der Restschuldversicherung auch die Versicherungssumme kleiner. Im Todesfall zahlt die Versicherungsgesellschaft einen festgeschriebenen Betrag an die Hinterbliebenen. Auf diese Weise ist es möglich, einen Baukredit ganz oder zumindest in großen Teilen abzusichern.

Wer sich für eine Restschuldversicherung zur Absicherung eines Baudarlehens entscheidet, der sollte eine Versicherung wählen, deren Versicherungssumme immer der Restschuld entspricht. So entsteht keine Finanzierungslücke im Todesfall und die Hinterbliebenen sind finanziell sehr gut abgesichert. Das Angebot bei den Versicherungsgesellschaften ist groß. Stiftung Warentest überprüfte die Preise und stellte fest, dass die günstigen Anbieter 1 Prozent der Versicherungssumme veranschlagen, während es bei den teuersten Anbietern fast 2 Prozent sind.

Wichtig für die Versicherten ist es zu bedenken, dass die Restschuldversicherung als Risikolebensversicherung nur im Falle des Todes während der Laufzeit auszahlt. Es wird kein Kapital angespart, sodass am Ende auch keines wieder ausgezahlt wird.

Mit der Restschuldversicherung eine Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit absichern zu wollen, hält Stiftung Warentest hingegen für nicht ratsam. Denn meist haben die Gesellschaften Bedingungen an die Zahlung geknüpft, es gibt Wartezeiten oder der Betrag wird nur für eine gewisse Zeit übernommen. Weiteres Minus für diesen Fall: Die Versicherungen sind verhältnismäßig teuer.


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